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Da die gesetzliche Rente allein nicht mehr ausreicht, um den Lebensstandard auch im Alter aufrecht zu erhalten, ist die private Vorsorge des Einzelnen unerlässlich. Welche Art von Vorsorge jeder betreibt, ist allerdings unterschiedlich. So können sowohl Versicherungen abgeschlossen oder auch Immobilien erworben werden. Eine andere Alternative ist die Geldanlage, wobei man bei einer solchen Anlage eher ein kurzfristiges Ziel im Blick hat. So ist eine Geldanlage in Tagesgeld oder Festgeld eher dazu gedacht, bereits vorhandenes Vermögen mit attraktiven Zinsen sinnvoll zu vermehren und so ergänzend vorzusorgen.

Jedoch hängt die Höhe der Vorsorge eines Jeden zu guter Letzt auch immer davon ab, wieviel Einkommen zur Verfügung steht. Daher kann sich nicht jeder den Erwerb einer Immobilie leisten, sondern ist auf den Abschluss privater Versicherungen angewiesen. In der Regel handelt es sich dabei um kapitalgedeckte Renten- oder Lebensversicherungen. Um eine höhere Rendite zu erzielen, bieten die Versicherungsgesellschaften diese Versicherungen oftmals als Fonds an, wobei man als Versicherter vor Abschluss eines solchen Vertrages die Angebote der einzelnen Gesellschaften miteinander vergleichen sollte. Vor allen Dingen darf bei solchen Versicherungen niemals nur die möglicherweise zu erwartende Rendite Hauptkriterium sein. Vielmehr muss darauf geachtet werden, dass wenigstens die eingezahlten Beiträge bei Ablauf der Versicherung auch zur Auszahlung kommen, was gerade bei fondsgebundenen Versicherungen nicht die Regel ist, da sie starken Kursschwankungen unterlegen sind.
Die Befürchtung, dass man bei Ablauf der Versicherung mit vergleichsweise leeren Händen dasteht, muss man sich bei der Riester-Rente nicht machen. Denn die Versicherungsgesellschaften müssen ihren Kunden garantieren, dass diese ihre eingezahlten Beiträge ebenso ausgezahlt bekommen wie die seitens des Staates gewährten Zulagen.
Als Vorsorge bietet sich darum die Riester-Rente für all diejenigen an, die über ein geringes Einkommen verfügen und Kinder haben. Denn für jedes Kind, für das der Antragsteller Kindergeld erhält, wird eine zusätzliche Zulage gewährt. So kommt ein Alleinverdiener mit zwei Kindern auf eine jährliche Zulage von 678 €. Bei Kindern, die nach dem 01.01.2008 geboren wurden, erhöht sich die Zulage sogar auf 300 €. Wenn ein Versicherter dann aufgrund seines Einkommens nur 1200 € pro Jahr einzahlen muss, um die volle Zulage zu erhalten, bleibt für ihn ein nur geringer Eigenanteil.

Bei allen Möglichkeiten der Vorsorge sollte aber darauf geachtet werden, dass bei den Versicherungen das Optimale für den Versicherten herausgeholt wird, sodass er vor Vertragsabschluss die Angebote vergleichen sollte.

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