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Baufinanzierung - Forward-Darlehen

Baufinanzierung Forward-Darlehen

Wer vorzeitig aus seinem Kreditvertrag will um zinsgünstiger weiter zu finanzieren, bezahlt eine Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank. Banken stellen dem Kreditnehmer den entgangenen Zinsverlust bei einer vorzeitigen Kreditablösung in Rechnung. Dazu kommen im Regelfall noch Gebühren. In den meisten Fällen ist das ein schlechtes Geschäft für den Kreditnehmer.

Sind steigende Zinsen auf dem Vormarsch kann man sich heute schon günstigere Möglichkeiten sichern. Wenn die Zinsvereinbarung der eigenen Finanzierung in den nächsten 42 Monaten ausläuft, sollten Sie sich auf jeden Fall über Alternativen informieren. Ein Forward-Darlehen bietet Zinssicherheit für die Zukunft.
Das Voraus-Darlehen löst zum gegebenen Zeitpunkt die Restschuld des bestehenden Kredites ab. Für den Zeitraum zwischen Abschluss des Forward-Darlehens und dem Einsatz, berechnet die Bank weder Gebühren noch Zinsen.
Aber: Für jeden Monat der Bereitstellung erhöht sich der aktuelle Zinssatz um 0,02 Prozent bis 0,03 Prozent. Beleihungskriterien spielen auch eine Rolle.
Ob der Abschluss eines Forward-Darlehens vorteilhaft ist, lässt sich nicht voraussagen. Der Erfolg des Vertrages hängt von der Entwicklung der Darlehenszinsen ab.
Achtung: Wer ein Forward-Darlehen abschließt, geht einen verbindlichen Vertrag ein. Ist der aktuelle Zinssatz bei Inanspruchnahme des Forward-Darlehens niedriger, besteht trotzdem eine Abnahmeverpflichtung zu den vereinbarten Konditionen.

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