Berufsunfähigkeit - Alternativen

Berufsunfähigkeitsversicherung - Alternativen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein wichtiger Schutz und eine Ergänzung zur rentlichen Versicherung.
2001 wurde eine neue Rentenreform festgelegt, die besagt, dass Berufstätige, die nach 1960 geboren sind, ab dem 01. Januar 2001 keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr erhalten, leider.
Daher ist es wichtig, selbst einzuschreiten und sich privat versichern zu lassen. Fragen, wie - Benötige ich überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung - oder - Warum eigentlich -, werden immer wieder gerne gestellt.
Hierbei ist ganz genau zu beachten, welche Personengruppen es am häufigsten betrifft. Berufe, in denen man körperlich oder auch psychisch stark belastet wird, gehören zu den wichtigsten Zielgruppen.
Tritt der Fall erstmal ein, dass man berufsunfähig wird, ist es meistens schon zu spät. Das Arbeitseinkommen bleibt aus und unbeabsichtigt stürzt der Betroffene in den finanziellen Ruin.
Das muss nicht sein, sichert man sich rechtzeitig mit der Berufsunfähigkeitsversicherung ab.

Welche Police die richtige für Sie ist, hängt von einigen Faktoren ab.
Ihr derzeitiger Gesundheitszustand sollte zum Versicherungsbeginn ehrlich angegeben werden. Lesen Sie die Vertragsbedingungen der Berufsunfähigkeitsversicherung bitte genau durch, damit es später keine Mißverständnisse gibt. Empfehlenswert ist es, die gewünschte, monatliche, auszuzahlende Rente selbst festzulegen, sollte aber mindestens 75% Ihres momentanen Nettoeinkommens betragen.
Wichtig ist, der "Rückwirkende Berufsunfähigkeitsschutz ab Beginn", damit von vornherein nicht absehbare Krankheiten ab dem 7. Monat berücksichtigt werden.

Grundfähigkeitsversicherung

Sie gehört zu den Vorsorgeversicherungen und leistet eine monatliche Rente. Die Grundfähigkeitsversicherung ist eine eingeschränkte, finanzielle Absicherung bei Beeinträchtigungen der Grundfähigkeiten. Hier wird zwischen zwei Leistungskatalogen (A und B) unterschieden.
Kann die Person nicht mehr sehen oder sprechen, gehört der Betroffene zu der Gruppe A. In Gruppe B werden Personen aufgenommen, die beispielsweise nicht mehr gehen oder hören können. Fakt ist, um die Leistung zu erhalten, muss man mindestens 12 Monate eine Einschränkung/Verlust der Grundfähigkeiten nachweisen können (Leistungskatalog B - 3 Fähigkeiten).
Die Beiträge der Grundfähigkeitsversicherung können steuerlich geltend gemacht werden.

Dread Disease

Der Ausdruck Dread Disease bedeutet -Schwere Krankheit-. Nicht viele Versicherungen bieten diese Police an.
Zahlreiche Krankheiten können hier abgesichert werden (beispielsweise Schlaganfall, Koma, Herzinfarkt, Nervernversagen, Krebs). Je mehr man versichert, desto höher die Beiträge.
Bei der Dread Disease handelt es sich um eine Einmalzahlung, die man aber erst erhält, wenn die vorgeschriebene Überlebenszeit überstanden ist.

Informieren Sie sich vorher in Ruhe, welcher Versicherungsschutz für Sie und Ihre Familie in Frage kommt. Mit Sicherheit werden Sie den auf Sie zugeschnittenen Schutz finden.